Performance Brunch

 

Tradition und zeitgenössische Kunst - ein Widerspruch? 2019 Artikel von Regina Picker in der KUPF ZEITUNG OÖ

 

 Stimmen:

 

"Dem Performance-Brunch gelingt es Perspektiven herzustellen, zu wechseln und zu fusionieren. Ein frischer Blick auf Altes und Neues, eine wichtige Brücke, die für einen beispielhaften Dialog erschaffen wird: vom Lokalen zum Internationalen, vom Urbanen zum Ländlichen, von der Avantgarde zur Tradition. Das alles in einer zwanglosen Atmosphäre, die einem das Gefühl gibt etwas Besonderes und Unerwartetes erlebt zu haben!" Illona Roth 2020 (Besucherin, Choreografin, Tänzerin)

 

 

Der Performance Brunch

macht neugierig

öffnet Wege

berauscht den Gaumen

schafft Kommunikation

und geht unter die Haut

sodass man wiederkommt!

Anne Glassner 2020 (Bildende Künslterin)

 

 

"Achtung- die Köchinnen des Performancebrunch sind mit allen Wassern gewaschen! Nicht nur, dass sie einem gleich zu Beginn mit professioneller Entspanntheit und köstlichem Appetizer für sich gewinnen, auch der mutige Brückenschlag zwischen Zeitgenössischem und Tradition gelingt ihnen wunderbar. Ein herzlicheres Willkommen in die durchaus oft ruppige Welt der Performance kann ich mir schwer vorstellen. Bitte sich gerne einkochen zu lassen!" maRia Probst 2018 (Besucherin, Tanz- Performancekünstlerin)

 

"Der Performance-Brunch ist ein wunderbares Kunst-Ereignis. Inspirierende künstlerische Beiträge, Gespräche, die zum eigenen Reflektieren und Weiterdenken anregen und neue Perspektiven eröffnen - umrandet von einem herbstlich-kulinarischen Genuss zusammen mit Menschen, die sich ebenso ein- und überraschen lassen. Ein sinnlicher, nachwirkender Sonntag." Johanna Jonasch 2019 (Besucherin, Kunst- und Kulturschaffende)

 

„Volkskunst- einmal anders: Erfrischend, frech, witzig, "stimulierend". Da passiert etwas Unvorhergesehenes. Ein Potpourri aus Motiven der Volkskunst und avantgardistischen Ausdruckformen.“ Brigitte Fiala 2017 (Besucherin, Ärztin)

 

Es gibt wohl nichts spannenderes als Altes und Neues. Hervorragend verdauen lässt sich beides kombiniert mit köstlicher Kulinarik beim Performance Brunch. Dieser ist eine wunderbare Möglichkeit ins Gespräch zu kommen, mit den KünstlerInnen und dem Publikum. In gemütlicher Atmosphäre wird gestaunt, gelacht und diskutiert, über Traditionelles und Zeitgenössisches, Essbares und Kunstvolles. Gerlinde Roidinger 2020 (Besucherin, Tänzerin und Netzwerkerin)

 

„Für mich ist der Performance Brunch wichtig, weil er immer wieder Möglichkeiten bietet, sich mit österreichischer Kultur auseinander zu setzen, ohne ins Konservative und Heimattümelige abzurutschen. Auch - oder gerade - die Traditionen eignen sich dazu, umgedeutet und modern verarbeitet zu werden. Trachten und Subversion, Volksmusik und moderne Performance, Brauchtum und Provokation - wieso eigentlich nicht?“ Mag.a Angelika Adensamer 2017 (Besucherin, Juristin und Kriminologin)

 

"Der Heimatbegriff sanft erhitzt, lust- und liebevoll auf kleiner Flamme geköchelt bis er feinfasrig von selbst zerfällt, sobald man ihn mit der Zunge gegen den harten Gaumen drückt um alle Fassetten des umfassenden Genusses per Aktionspotentialserie dem Zerebrum zugänglich zu machen, wo er dann letztlich auch sein politisches Potential freisetzen kann." Mona Rabofsky 2019 (Künstlerin)

 

 

 

"Der Performance Brunch lädt ein auf eine Erkundungs- und Entdeckungsreise. Behutsam werden verschiedene künstlerische Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen zusammengeführt; Regina Pickers Moderationen bereiten darauf vor. Ihnen gemeinsam ist ein Thema, ein Überbegriff, bei meinem Besuch im September 2020 war es "Wuazl". Durch das Gehen von Ort zu Ort und vor allem auch die kulinarischen Beiträge dazwischen, die uns auch Ungewohntes entdecken lassen (nicht für jeden steht veganes Kochen an der Tagesordnung), hat man Zeit, das Erlebte zu verdauen bzw. bekommt die Muße, um sich auf den nächsten Programmpunkt einzulassen. Besonders schön finde ich, dass sowohl Künstler*innen zusammenkommen und bei derselben Veranstaltung performen, die sonst kaum Berührungspunkte haben, und auch auch das Publikum nach unterschiedlichen Interessen gut durchmischt ist." Julia Schreitl-Angerer 2020 (Musikerin)

 

 

 

"Ich habe zusammen mit meinem Mann diesen Vormittag durch und durch genossen. Das Erlebnis Performancebrunch übertrifft den Wert des Eintrittspreises. Ich war so erstaunt in welch eine wunderschöne Geschichte ich da eingetaucht bin. Die Abwechslung von inspirierender und lustiger Performance, genüsslich Essen und persönlich sich einbringen können ist eine wunderbare Melange." Sabine Wutschek 2019 (Persönlichkeitscoach und Künstlerin)   

 

"Kunst in dieser Form am Sonntagvormittag hat einen besonderen Zauber. Der noch frische und ausgeruhte Kopf wird mit verschiedensten Eindrücken, Bildern, Bewegungen und Klängen konfrontiert und in inspirierende Dimensionen gebracht. Ein Genuss auf unterschiedlichsten Ebenen! Von dem ich lange zehre.“ Andrea Urthaler 2020 (Wissenschafterin)

 

"Der Performance Brunch ist eine wunderbare, inspirierende Mischung aus Performance, köstlichen Speisen, Raum für Gespräche, Information und Unterhaltung. Ich bin begeistert. Dieser Tag hat noch lange nachgehallt, ich komme garantiert wieder!" 2019 (Anonym)

"Der Besuch des Performance Brunch hat uns wunderbare Stunden bereitet. Begleitet von kulinarischen Köstlichkeiten hatten wir eine wunderbare Zeit. Ich hoffe es gibt bald wieder die Gelegenheit solche abwechslungsreichen Darbietungen zu genießen." Barbara Rippl 2020

 

„In Zeiten wo wir allerorten in Europa mit wiederaufbrechenden Nationalismen und deren Anrufungen vereinfachter Heimat- und Geschichtsvorstellungen und neuen Vorstellungen von Homogenität und Geschlossenheit konfrontiert wird, wird eine differenzierte Auseinandersetzung mit Traditionalsmen und deren folkloristischer Ausformung um so relevanter. Wenn von politischer und ökonomischer Seite wieder mit problematischen Sehnsuchtsbildern und Brauch und Trachtenelementen gearbeitet wird - siehe den letzten Bundespräsidentschaftswahlkampf, Marketingstrategien von Hofer und Billa oder der Österreich Werbung (ähnlich andernorts). Das Format Performance Brunch hat sich eine kritisch-dekonstruktive Re-Lektüre folkloristischer Elemente verschrieben und hier mit erfolgreichen Auseinandersetzungen das innovative Potential von Performance in der Kritik problematischer Riten deutlich gezeigt. Wir würden uns freuen, falls diese Serie fortgesetzt werden könnte.“ Herbert Justnik 2016 (Kurator Volkskundemuseum Wien)

 

"Das Österreichische Museum für Volkskunde (Volkskundemuseum Wien) ist ein kulturhistorisches Museum mit Sammlungen aus allen Teilen der ehemaligen Habsburgermonarchie. Das Haus versteht sich als reflektierender Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzung mit kulturellem Erbe im Dialog mit rezenten politischen und kulturellen Prozessen – z.B. Stichwort Heimat. Ein Museum ist per se ein politischer Ort, das Volkskundemuseum Wien versucht in unterschiedlichen Experimenten und Formaten dieses Handlungsfeld transparent und nachvollziehbar zu machen. Performance Brunch ist eine gute Möglichkeit, über unterschiedliche Ausdrucksformen kulturelle Positionen zu hinterfragen." Matthias Beitl 2017 (Direktor Volkskundemuseum Wien)

 

„Performance Brunch ist ein künstlerisches Format, das Traditionen aus neuen Perspektiven interpretiert. Dabei werden bestehende Rollenbilder, Verhaltensmuster, herkömmliche Regeln traditioneller Ausdrucksformen (Gesang, Brauch, Tanz…) aufgebrochen und mit künstlerischen Elementen informativ wie performativ zu einem neuen Gesamtkunstwerk miteinander verwoben. Die Zuhörerschaft taucht damit ein in Bekanntes und Unbekanntes - in den Spiegel ihrer selbst. Denn die Beschäftigung mit Traditionen tragen zur Selbstvergewisserung einer modernen Gesellschaft bei (zit. Nach Konrad Köstlin) . Das Österreichische Volksliedwerk sieht sich mit seinen Archivmaterialien stets als Mittler zwischen wissenschaftlicher Dokumentation von traditionellen Ausdrucksformen und deren Auseinandersetzung in der aktuellen Praxis.“ Irene Egger 2016 (Generalsekretärin Österreichisches Volksliedwerk)

 

„Der Performance Brunch #9 “Einglegt – Auftischt”: eindrücklich, anregend, bedrückend und zur (Selbst)Reflexion bzw. zum Nachdenken drängend – hin und wieder mit ein paar Passagen zum Schmunzeln dazwischen. Ausgehend von Elementen aus Brauch und Tradition sowie historischen Dokumenten werden auf höchst künstlerischem Niveau Interpretationen und Neudeutungen angeboten, die bei anschließend servierten kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber auch mit den Künstlerinnen ausführlich geteilt bzw. diskutiert wurden. Der Performance Brunch von September bis Dezember 2017 im Österreichischen Volksliedwerk machte deutlich, was in (gelebter) Volkskultur „steckt“ bzw. wie mit eben dieser zeitgemäß und hinterfragend umgegangen werden sollte.“ Dr. Gerda Lechleitner 2017 (Besucherin, Leitung Phonogrammarchiv Wien)



Ankündigungen Muttertags Performance Cafè 2019

Bezirksrundschau

TIPS Grieskirchen

Ankündigung Performance Brunch REAL Sept 2016
Magazin An_schläge

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Statement des Teams:

Politisch bewegte Zeiten in denen Begriffe wie Heimat, Tradition und Bräuche erneut besetzt und benutzt werden.
Umso wichtiger - finden wir - hier einen Gegensatz zu schaffen, in welchem klar wird: Traditionen und Bräuche sind nicht festgeschrieben, ebenso wie Heimat für jede Person etwas anderes bedeuten kann. Wir wollen mit unserer Arbeit Menschen zusammen bringen, Denkanstösse geben und friedliche Diskussionsräume eröffnen.